70 nes geworden, und erklaͤrten ſich fuͤr einen allgemei⸗ nen Ruͤckzug in die Linie zwiſchen Nancy und Lan⸗ gres, das heißt in dieſelbe Stellung, in welcher die Verbuͤndeten das erſte Mal ſtille geſtanden, als ſie Frankreich betreten hatten. Der Hauptgrund fuͤr dieſe retrograde Bewegung, durch welche ſie die Haͤlfte des
Terrains, das ſie ſeit ihrem Eintritt in Frankreich
gewonnen, wieder raͤumten, war der, daß Augereau, der ſich bisher auf die Vertheidigung von Lyon he⸗ ſchraͤnkte, bedeutende Truppenkorps von der Armee Suchet's, die in Catalonien geſtanden, an ſich gezo⸗ gen hatte. 496
So verſtaͤrkt, war der franzoͤſiſche Marſchall im Begriff, gegen die oͤſterreichiſche Macht bei Dijon die Offenſive zu ergreifen, ihre Kommunikationen mit der Schweiz zu faſſen, und das kriegeriſche Landvolk in den Departements des Doubs, der Saonne und
der Vogeſen aufzubieten. Um dieß zu verhuͤten, hatte
Schwarzenberg. den General Bianchy mit einem be⸗ deutenden Theile ſeiner Truppen nach Dijon zuruͤck⸗ beordert, um die Oeſterreicher zu unterſtuͤtzen; und nun glaubte er, hiedurch ſeine Armee zu ſehr ge⸗ ſchwaͤcht zu haben, als daß er noch eine Hauptſchlacht wagen duͤrfe. Man beſchloß demnach, daß, wenn das Hauptquartier der großen Armee wieder nach Langres zuruͤckverlegt wuͤrde, Bluͤcher das ſeinige wieder an der Marne nehmen ſollte, wo er, verſtaͤrkt durch die Nord⸗ armee, die von Flandern heranzog, wieder ſeine De⸗


