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Der Marſchall ſuchte, um ſich zu vertheidigen, zu Worte zu kommen; allein es wollte ihm lange nicht gelingen, den Strom ſeiner Schmaͤhungen zu hemmen. Dieſes Schelten verlor ſich endlich in eine Klage uͤber die geſchwaͤchte Geſundheit des nach ſo vielen Muͤhſalen und Wunden der Nuhe beduͤrftigen Vete⸗ ranen.„Das beſte Bett,“ ſagte der Kaiſer,„das ſich in dem Platze findet, muß fuͤr den einſt uner⸗ muͤdlichen Vater ausgeſucht werden 1 Der Marſchall fuͤhlte dieſen Stich um ſo ſchmerzlicher, je mehr ſol⸗ cher der Wahrheit gemaͤß war; allein er wollte den Dienſt nicht verlaſſen. 1hn
„Ich habe,“ ſagte er,„mein urſpruͤngliches Hand⸗ werk nicht vergeſſen. Ich will die Muskete tragen. Victor will Gemeiner in der Garbe werden.“—
Buona parte konnte dieſem Beweiſe von Anhaͤnglich⸗ keit nicht widerſtehen. Er reichte ihm die Hand.— „Wir wollen Freunde bleiben,“ verſetzte er.„Ich kann Ihnen Ihr Armeekorps nicht wieder geben, da ich es bereits an Gerard uͤbergeben; allein ich will Sie an die Spitze zweier Diviſionen der Garde ſtellen. Treten Sie Ihr Kommando an, und laſſen Sie nicht maehr hievon zwiſchen uns die Rede ſeyn.“
Bei ſolchen Gelegenheiten ging die uͤberreizte Stim⸗ mung Napoleons in eine Guͤte und Großmuth uͤber, die ſein perſoͤnliches Betragen aͤußerſt liebenswuͤrdig machten.


