Teil eines Werkes 
59. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 25. Theil (1827)
Entstehung
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29 auf die Beine! Ihr ſeyd Familienvaͤter, ſeyd die Haͤupter der Nation, Ihr muͤßt das Beiſpiel geben! Man ſpricht von Frieden; ich hoͤre nur vom Frieden, wenn Alles rund umher nur vom Kriegsgeſchrei er⸗ toͤnen ſollte.

Buonaparte hatte ſich von ſeinem Temperament hinreißen laſſen: dieß war die Sprache des ſkandina⸗ viſchen Thor oder des Kriegsgottes von Mexico, der makelloſe, ſeines blutigen Altars wuͤrdige Opfer ver⸗ langt. Aber Buonaparte war nicht mehr im Stande, Andern ſeinen kriegeriſchen Muth einzufloͤßen; man ſah ein, daß die Nation nach den Grundſaͤtzen ihres Herrſchers eine noch groͤßere Gefahr wuͤrde zu beſte⸗ hen haben, und daß, ſelbſt wenn Napoleon Lorbeeren erwuͤrbe, Frankreich nur mit Cypreſſen wuͤrde bekraͤnzt werden. Dieſes Gefuühl war beſonders in der geſetz⸗ gebenden Verſammlung vorherrſchend; denn jeder ſtell⸗ vertretende Koͤrper, welcher aus dem Volke hervorgeht, hat einen natuͤrlichen Hang, deſſen Sache zu ver⸗ fechten.

Der Kaiſer hatte freilich Alles gethan, um dieſen Theil der Staatsbehoͤrde, den einzigen, welcher noch einen Schatten von Volksrepraͤſentation bewahrt hatte, jeder noch ſcheinbaren Freiheit, jeder Beurtheilung, jedes Rechts der Vorſtellung und ſeit Kurzem durch einen Ge⸗ waltſtreich ſogar der Befugniß zu berauben, ſeinen eigenen Praͤſidenten zu waͤhlen. Man behauptet, daß er ſich des Mittels von Jakob dem Zweiten bedient habe, durch ſoge⸗