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Loniſe als Regentin den Senat zuſammenberufen, um eine neue Aushebung von Conſeribirten in Vor⸗ ſchlag zu bringen. Sie erſchien Allen hoͤchſt interef⸗ ſant und zugleich als ein Gegenſtand des Mitleids, als ſie den zwiſchen ihrem Vater und ihrem Gemahl ausgebrochenen Krieg verkuͤndete; allein man nahm es der jungen Fuͤrſtinn uͤbel, als ſie, ihr eigenes Va⸗ terland gleichſam verunglimpfend, ſagte:„Niemand weiß beſſer, als ich, was die Franzoſen zu fuͤrchten haben, wenn ſie die Alliirten nicht von ihren Grenzen zurückweiſen.“ Sie ſchloß mit einer Phraſe, die, weil ſie bei einem fuͤr das oͤffentliche Wohl. hoͤchſt wichti⸗ gen Gegenſtande den Aecent allzuſehr auf die perſoͤn⸗ lichen Geſinnungen des Herrſchers legte, gleichfalls getadelt wurde:„Mit den geheimſten Gedanken mei⸗ nes Gemahls ſeit vier Jahren vertraut, muß ich glauben, daß er einen befleckten Thron, eine ruhm⸗ loſe Krone verſchmaͤhen wuͤrde.“
Als Buonaparte, nachdem er die Truͤmmer der weiland großen Armee nach Mainz gebracht, in St. Cloud ankam, ſtanden ſeine Angelegenheiten um vie⸗ les ſchlimmer, als man erwartet hatte. Ehe wir aber das, was er zu deren Verbeſſerung that, genauer angeben, muͤſſen wir einen Blick auf die beiden Par⸗ teien werfen, die in demſelben Grade an Einfluß gewannen, in welchem die kaiſerliche Macht ſich ab⸗ waͤrts neigte.
Die erſte Partei beſtand aus den Anhaͤugern des


