die der Vorſtellung, die man ſich von der großen Na⸗ tion noch immer machen ſollte, einigermaßen ent⸗ ſpraͤche. Er vertheilte die mit ihm zuruͤckgekommenen 76 oder 60/000 Mann laͤngs dem Rhein, ohne ſich durch die Meinung derjenigen, welche dieſe Macht fuͤr zu ſchwach hielten, eine ſo betraͤchtliche Strecke zu ver⸗ theidigen, irre machen zu laſſen. Die Richtigkeit ihrer Anſichten gab er zu, ſtellte die Anwendbarkeit derſelben auf den gegenwaͤrtigen Fall aber in Abrebe. Die Staatsklugheit, ſagte er, erheiſche nun, von den großen Anſpruͤchen, welche Frankreich zu machen habe, nicht abzuſtehen; die Oeſterreicher und Preußen wer⸗ den der Feldzuͤge waͤhrend der Revolution noch wohl gedenken, und ſich huͤten, Frankreich als eine bewaff⸗ nete Nation aufs Neue anzugreifen. Dieſe Furcht muͤſſe ſo lange als moͤglich, und beinahe auf jede Ge⸗ fahr hin in denſelben unterhalzen werden. Seine Macht zuſammenziehen, hieße ſeine Schwäche zu er⸗ kennen geben und eingeſtehen, daß es ihm an Mitteln gebreche, die zuſammengeſchmolzenen Bataillons zu er⸗ gaͤnzen, und, was noch unkluͤger waͤre, man wuͤrde dadurch das Volk auf dieſe traurige Wahrheit auf⸗ merkſam machen; kurz, es gehe aus dieſen Gruͤnden hervor, daß man den Schein fuͤr ſich haben muſfe, wie ſchlecht man auch von der Wirklichkeit unterſtuͤtzt ſeyn moͤge. Andererſeits ließen die verbündeten Herr⸗ ſcher ihre ungeheure Macht, welche ſich mit Einſchluß der Reſeryen wohl auf eine halbe Million Streiter
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59. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 25. Theil (1827)
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