76 Hand in Hand zu gehen ſchien. Unter dieſen Um⸗ ſtaͤnden war es nur ein ſchlechter Troſt, daß Suchet, der Herzog von Albufera, ſich noch in Catalonien hielt und ſein Hauptquartier in Barcelonaf hatte. Es waͤre fuͤr Napoleon ungleich vortheilhafter gewe⸗ ſen, wenn dieſer Marſchall und ſeine, noch durch kei⸗ nen Unfall entmuthigten Truppen auf der uoͤrdlichen Seite der Pirenaͤen in Bereitſchaft geſtanden waͤ⸗ ren, zur Vertheidigung der franzöͤüiſchen Grenze mit⸗ zuwirken.
um eine ſo dringende Gefahr zu beſchwoͤren, nahm Napoleon ſeine Zuflucht zu einem Plane, der, ein Jahr fruͤher ausgefuͤhrt, die ſpaniſchen Angele⸗ genheiten ganz anders geſtaltet haben wuͤrde. Er beſchloß, wie bereits angedeutet wurde, von dem eit⸗ len Unternehmen, das ihn ſo viel Blut und Geld gekoſtet hatte, abzuſtehen, ſein eigenes Lieblings⸗ werk zu vernichten, die Anſpruͤche ſeines Bruders auf die ſpaniſche Krone aufzuheben, den rechtmaͤßi⸗ gen Monarchen wieder auf den Thron zu ſetzen und mit ihm ein Buͤndniß einzugehen, durch welches Spa⸗ nien aus der Liſte ſeiner Feinde geſtrichen und viel⸗ leicht gar in diejenige ſeiner Freunde eingetragen werden moͤchte. Haͤtte er ein Jahr vorher dieſes Mittel ergriffen, ſo wuͤrde Ferdinands Erſcheinung in Spanien wahrſcheinlich eine große Stoͤrung⸗ 1 die Berathungen der Cortes gebracht haben. Es iſt bekannt, daß die Spanier ſchon damals in die bei⸗


