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Napoleon ward endlich ſelbſt anderer Meinung, oder er fuͤgte ſich in die Anſichten ſeiner militaͤriſchen Rathgeber; die Befehle an Régnier und Bertrand, auf Berlin zu ruͤcken, wurden zuruͤckgenommen und der Ruͤckzug nach Leipzig beſchloſſen. Der Verluſt von drei Tagen machte die groͤßte Eile nothwendig und Buonaparte ſah ſich gezwungen, Davouſt zu Ham⸗ burg, Limarrois zu Magdeburg, Lapoype zu Witten⸗ berg und den Grafen Narbonne zu Torgau hinter ſich zuruͤckzulaſſen. Er ſcheint aber noch immer auf einen guͤnſtigen Zufall gehofft zu haben, der ihn wie⸗ der an die Elbe zuruͤckfuͤhren konnte.„Nur ein Don⸗ nerſchlag, wie er ſich ſelbſt ausdruͤckte, konnte ihn retten,“ aber es war nicht Alles verloren, ſo lang ihm noch das Mittel der Schlacht zu Gebote ſtand⸗ ein einziger Steg konnte Deutſchland wieder unter ſein Joch beugen.
1 Zweites Kapitel.
Napoleon kommt am 15ten Okt na h Leivzig.— Beſchreibung dieſer Stadt.— Beſtand der franzöſiſchen und der alliirten Au⸗ mee.— Die Schlacht von Leipzig beginnt am 16ten und endet beim Einbruch der Nacht zum Nachtheil der Franzofen. — Napoleon ſchickt den General Meerveldt(ſeinen Gefange⸗ nen) an den Kaiſer von Orſterreich mit Vorſchlägen zum Waf. fenſtillſtand.— Es erfolgt keine Antwort.— Die Schlach wird


