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am Morgen des 18ten erneuert und dauert bis zur Nacht; die Franzoſen ziehen ſich zurück; der Verluſt auf beiden Seiten iſt unermeßlich.— Die Franzoſen räumen Leipzig am 19ten, von den Alliirten heftig gedrängt.— Der Rückzug wird durch das Auffliegen einer B ücke noch blutiger.— Fürſt Poniatowski er⸗ trinkt in der Elſter.— 25,000 Franzoſen werden gefangen ge⸗ nommen.— Die verbündeten Souveraine treffen des Mittags auf dem großen Marktylatze zu Leipzig im Triumphe zuſam⸗ men.— Der König von Sachſen wird als Gefangener nach
Berlin geſchickt.— Betrachtungen.
Der letzte Act des großen Drama, in ſoferne dieſes in Deut ſchland ſpielte, war jetzt nicht mehr ferne.
In den erſten vierzehn Tagen des Oktobers hat⸗ ten die Truppenbewegungen keinen entſchiedenen Charakter gehabt. Nach dem iaten aber, wo die kriegfuͤhrenden Maͤchte ihre gegenſeitigen Plane nach⸗ gerade durchſchauten, ſtroͤmten die Alllirten und die
franzoͤſiſchen Truppen, wie von einem gemeinſchaftli⸗
chen Mittelpunkte angezogen, Leipzig zu.
Der Kaiſer kam am!5ten bei guter Zeit von Duͤben her nach Leipzig, wo er die willkommene Nachricht erhielt, daß ſeine ganze Streitmacht in Zeit von vierundzwanzig Stunden beindieſer Stadt verſammelt ſeyn wuͤrde; daß die oſterrelchiſche Hauvtarmee mit beſchleuntzten Schritte heranziehe; daß aber Bluͤcher, durch die gegen Berlin gemachte Demonſtration geſchreckt und zu Vertheidigungsmaß⸗ regeln veranlaßt, nicht ſo bald einteffen wuͤrde.
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