Teil eines Werkes 
57. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 23. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
Einzelbild herunterladen

39 wie in ſeinem Elemente; den milderen Gefuͤhlen der modernen Feldherren durchaus fremd, focht er mit jenem unausloͤſchlichen perſoͤnlichen Haſſe, den Hau⸗ nibal einſt dem roͤmiſchen Volke und Namen geweiht hatte. Ein ſolcher war der Veteran, dem Preußen jetzt ſeine theuerſten Rechte, die Fuͤhrung ſeiner Juͤng⸗ linge, die heilige Sache ſeiner Freiheit anvertraute.

Schweden, oder, beſſer geſagt, der Krondrinz war, wie wir bereits bemerkt haben, der Coalirion beigetreten und hatte ſich dadurch den Haß Napo⸗ leons noch weit mehr zugezogen, als ſelbſt der Koͤ⸗ nig von Preußen. In dem letztern ſah er nur ei⸗ nen widerſpenſtigen und undankbaren Vaſallen, in je⸗ nem einen des Verraths an ſeinem Vaterlande ſchul⸗ digen Franzoſen.

Der letztere, ſo ſchonungslos ausgeſprochene Vor⸗ wurf war wo moͤglich noch unvernuͤnftiger und unge⸗ rechter, als der erſtere. Die Bande, die uns an un⸗ ſer Vaterland knuͤpfen, koͤnnen auf mehr als eine Weiſe geloͤst werden. Die rechtmaͤßig beſtehende Re⸗ gierung deſſelben kann durch eine Revolution umge⸗ ſtuͤrzt werden; wenn dann diejenigen Unterthanen,

die ihr treu bleiben, deßwegen ins Elend verwieſen

werden, ſo haben ſie allerdings das Recht, gegen das Land, das ſie ausgewieſen hat, die Waffen zu tra⸗

gen, die in dieſem Falle nicht gegen das Land ihrer

Vaͤter, ſondern gegen die Raͤuberbande gerichtet iſt, die vorderhand den Meiſter darin ſpielt. Waͤre dies