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vermoͤge ſeines Charakters und ſeiner Denkatt, ganz der Mann, wie ihn das preußiſche Volk in dem vorliegenden Falle zur Fuͤhrung eines Nationgtkrie⸗ ges haben mußte. Er hatte den Krieg nicht als Wiſſenſchaft aufgefaßt und verſtand ſich nicet auf die Kunſt, Operationsplane zu entwerfen. Dies war die Kunſt eines Scharnhorſt und eines Gneiſenau; auf dem Schlachtfelde aber beſaß niemand das Vertrauen ſeiner Soldaten ſo ungetheilt, als Geueral Bluͤcher. Beim Vorruͤcken der Erſte, der Letzte beim Ruͤckzug, ließ er ſich durch den Sieg nur ſelten verblenden, durch eine Niederlage nie bengen. Heute geſchlagen, konnte er am folgenden Tage die Schlacht wieder an⸗ bieten. Man hat kein Beiſplel, daß in ſeiner Ar⸗ mee ganze Diviſionen das Gewehr geſtreckt haͤtten, wenn der Feind ſie durchbrochen oder umgangen hatte. Nach ſeiner Anſicht war das Gefecht ein ei⸗ gentliches Raufen, wo beide Theile derbe Schlaͤge empfangen und austheilen, und zu dieſem blutigen Turnen fand er ſich jederzeit wohlgemuth ein. In der Schule der leichten Reiterei gebildet, war er ſehr wachſam, aber auch ſo unternehmend und thaͤtig⸗ daß Napoleon von ihm geſagt haben ſoll,„dieſer al⸗ te, lockere Huſar mache ihm mehr zu ſchaffen, als alle Generale der alliirten Armee zuſammen genom⸗ men.“ Ueber die Schmach ſeines Vaterlandes und uͤber ſein eigenes Erxil ergrimmt, lebte Bluͤcher in dem Kriege gegen Frankreich und deſſen Herrſcher


