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Es war gewiß nicht zu erwarten, daß der Koͤnig duech die Fortſetzung eines Krieges, der ihn nicht unmittelbar auging, ſein Land der Geſahr ausſetzen wuͤrde, von den Ruſſen verwuͤſtet zu werden, oder daß dieſes ſo arg mißhandelte Land die Mittel zu ſei⸗ ner Rettung, die ſich ihm jetzt von ſelbſt darboten, unbe⸗ nuͤtt laſſen wuͤrde. Es war daher nicht zu verwun⸗ dern, daß Preußen die ihm gewordene guͤnſtige Ge⸗ legenheit ergriff⸗ ein ſo druͤckendes Joch abzuwerſen. Man hat ſogar guten Grund zu glauben, daß der Entſchluß des Koͤnigs von Preußen ihm nicht nur durch ſeine Weisheit und ſeinen Patriorismus, ſon⸗ dern ſelbſt durch die Nothwendigkeit geboten war; haͤtte er ſich geweigert, ſeine Unterthanen gegen die Franzoſen zu fuͤhren, ſo wuͤrden dieſe, aufgeregt⸗ wie ſie waren, ſich aller Wahrſcheinlichteit nach um einen andern Fuͤhrer umgeſehen hahen. Er hatte, wie wir wiſſen, die von York und Maſfenbach abgeſchloſſene Con ntion mißbilligt und zur Verurtheilung dieſer beiden Generale zu Berlin ein Kriegsgericht nieder⸗ geſetzt. Dieſe Generale gehorchten aber nicht und behielten ihr Kommando, was deutlich gonug beweist⸗ daß Friedrich es nicht wohl haͤtte wagen koͤnnen, ſich dem Willen ſeines Volkes durch einen Machtſpruch zu widerſetzen.
Ehe der Koͤnig ſeinen letzten Entſchluß nahm, hielt er es der Klugheit gemaͤß, ſeine Perſon vorerſt in Sicherhelt zu ſetzen, um nicht, wie Ferdinand und


