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57. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 23. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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machen, aber er that es mit Weisheit und Maͤßi⸗ gung. Wie arg auch die Preußen von den Franzoſen mißhandelt worden waren, ſo dachte ihr Koͤnig doch nicht auf Nache, ſelbſt dann nickt, als ſie aus Ruß⸗ land in wehn loſen Haufen in ſeine Staaten zuruͤck⸗ kamen, mit denen ſchon das Landvolk haͤtte fertig werden koͤnnen. Zwar erlaubte ſich das Volk in Koöͤ⸗ nigsberg und anderswo einige Grauſamkeiten gegen die Franzoſen; dies geſchah aber gegen den Willen der Regterung, die Alles that, um dergleichen zu ver⸗ hindern. Der Koͤnig enthielt ſich aller Schritte ge⸗ gen Napoleon ſelbſt, als dieſer durch ſein Gebiet floh, ſo ſehr man auch Grund hatte, ein entgegen⸗ geſetztes Betragen von ihm zu erwarten. Er er⸗ neuerte den von York geſchloſſenen Waffenſtlulſtand, und duldete es, daß die erfrornen Truͤmmer der gro⸗ hen Armee die feindlichen Garniſonen die ſeine Fe⸗ ſtungen beſetzt hielten, verſtaͤrkten. Er beobachtete mit einem Worte alle die Pflichten eines, obgleich gezwungenen Allirten, bis der Krieg, an dem er als Haͤlfsmacht Theil genommen harte, durch die Nie⸗ derlage und die Flucht der Armee der Hauptmacht ganz geendet war. Wir halten es fuͤr angemeſſen, dieſen Gegenſtand etwas ausfuͤhrlicher abzuhandeln,

weil die franzoͤſiſchen Geſchichtſchreiber das Betragen des Koͤnigs von Preußen bei dieſer Gelegenheit als einen Abfall, Deſertion oder Treubruch brandmarken wollen. Nichts kann ungerechter ſeyn.