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Aber kaum war dies geſchehen, als die Fehde von Neuem ausbrach. Es lag dem Kaiſer ſehr daran, dem Schisma ſobald wie moͤglich ein Ende zu machen, weil der Pabſt die Guͤltigkeit ſeiner zweiten Ehe, und folglich auch die Legitimitaͤt ſeines Sohnes nicht anerkennen wollte. Er machte deßwegen die Artikel des Vertrags im Moniteur, als den Inhalt ei⸗ nes Concordats bekannt. Der Pabſt beſchwerte ſich daruͤber, indem er betheuerte, daß die in den Mo⸗ niteur eingeruͤckten Artikel kein Concordat, ſondern nur die Einleitung zu einem ſolchen nach reifer Er⸗ waͤgung abzuſchließenden Vertrage ſeyen. Er war entruͤſtet uͤber das hinterliſtige Verfahren des Kai⸗ ſers von Frankreich, und verweigerte dieſem ſoge⸗ nannten Concordat feine Zuſtimmung. So mißlang Napoleons Verſuch, die Spaltung der Kirche zu en⸗ digen, und die kirchlichen Fehden fingen, mit mehr Bitterkeit als je, wieder an.
Auf Spanien blickend, ſah Napoleon ſeine An⸗ gelegenheiten in einem beſſern Zuſtande, als er nach der Schlacht von Salamanca und der Einnahme von
Madrid hoffen konnte. Lord Wellington, von der
ſpaniſchen Armee, in welcher Zwietracht und Eifer⸗ ſucht ſehr nachtheilig wirkten, nur wenig unterſtuͤtzt, hatte aus Mangel an Belagerungsgeſchuͤtz die Fe⸗ ſtung Burgos nicht nehmen koͤnnen, und war in ei⸗
niger Gefahr, von Soult, der die Beiagerung von
Cadix aufgehoben hatte, im Nuͤcken genommen zu


