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Dies gab den Staatsraͤthen, die uͤber das Ver⸗ gehen und die Beſtrafung des Praͤfecten Frochot ihr Gutachten erſtatten ſollten, reichen Stoff zu den ſchoͤnſten Phraſen. Selbſt die Adreſſen der britti⸗ ſchen Hoͤflinge an den Koͤnig Jakob den Zweiten(der doch ein geborner Herrſcher war) ſind nicht ſo reich an Ehrfurchtsverſicherungen und grundloſen Ausſpru⸗ chen, als diejenigen der franzoͤſiſchen Behoͤrden bei die⸗ ſer Veranlaſſung. 3„
„Was iſt das Leben,“ ſagte der Graf Chabrol, der an die Stelle des furchtſamen Frochot zum Prae⸗ ferten von Paris ernannt worden war—„was iſt das Leben in Verglelchung mit dem unermeßlichen Intereſſe, das auf dem geheiligten Haupte des Reichserben beruht? Was mich betrifft, den Euer kaiſerliche Majeſtaͤt eines Blickes gewuͤrdigt und auf einen ſo hohen Poſten geſtellt haben, ſo ſchaͤtze ich in der mir gewordenen Auszeichnung nichts ſo hoch, als die Ehre und das Recht, das erſte Beiſpiel treuer Ergebenhelt aufſtellen zu koͤnnen./.. Herr von Fontanes, Senator, Pair von Frank⸗ reich, Großmeiſter der kalſerlichen Univerſitaͤt, aͤußerte
ſcch auf folgende Weiſe:„Die Vernunft ſteht ehr⸗
erbietig ſtil vor dem Geheimniß der Macht und des Gehorſams, und üherlaͤßt die Erforſchung ihres We⸗ ſeus derſelben Nellgion, welche die Konige geheiligt und ſie zu Stellverttetern der Gottheit gemacht hat. Es iſt Gottes Stimme, welche die Anarchle und die


