tion, wenigſtens die Bevoͤlkerung von Paris, der Dy⸗ naſtie, die er auf ewige Zeiten gegruͤndet zu haben hoffte, zu entſagen ſchien. Er erſchrack ſogar uͤber die große Anzahl der Hinrichtungen und eiferte gegen die ſchonungsloſe, blinde Strenge, mit der man ſo manchen Offizier, der nur verfuͤhrt worden und nicht eigentlich ein Verſchwoͤrer geweſen ſey, zum Tode verdammt hatte.„Es iſt ein Blutbad,“ ſagte er; „ein Fuſillade! Welchen Eindruck wird es auf Paris machen?“
Als Napoleon in ſeine Hauptſtadt zuruͤckkam, fand er die Pariſer von der Hinrichtung der Ver brecher eben ſo wenig ergriffen, als ſie es von dem anfaͤnglichen Gelingen ihres Verbrechens geweſen. Aber der Stachel blieb in ſeiner Bruſt. In der er⸗ ſten Audienz, die er ſeinen Miniſtern gab, ſchalt er auf die Ideologie, oder, mit andern Worten, auf jede Doktrin, die, auf die Gefuͤhle des Patriotismus und der Freiheit ſich berufend, dem unverwirkbaren und goͤttlichen Rechte des Souveralns Eintrag thun moͤchte. Er ſtimmte das Lob von Harlal und Molé an, die als Diener der Gerechtigkeit in der Verthei⸗ digung der Herſcherrechte den Tod erlitten hatten, und rief aus, daß der Tod eines Kriegers auf dem
Schlachtfelde der ſchoͤnſte ſeyn wuͤrde, wenn nicht
das Ende einer obrigkeitlichen Perſon, die in der Vertheidigung des⸗Thrones und der Geſetze ſtirbt, noch glorrelcher waͤre.


