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eine Handvoll Mehl war eine hinlaͤngliche Ve erſuchung, den Ungluͤcklichen zu toͤdten, der ſeine Beute nicht vertheidigen konnte. Die Gefangenen, ſagt man (und wir wuͤnſchen von Herzen, daß es nicht wahr ſeyn moͤge), wurden alle Nacht, ohne Lebensmittel zu erhalten, gleich dem Vieh eingepfercht und ſtar⸗ ben Hungers und in wuͤthender Verzweiflung uͤber eine ſolche Behandlung. Dieſe Ungluͤcklichen fraßen wohl gar ihre Todten auf, und ſelbſt die Franzoſen werden eines ſolchen Graͤuels bezuͤchtigt.
Es ſollte noch aͤrger werden; die Kaͤlte, die ſeit einiger Zeit noch ertraͤglich geweſen, nahm immer mehr zu; am 6ten December fiel das Thermometer auf ſiebenundzwanzig bis achtundzwanzig Grad unter Null herab. Jetzt ſanken Viele hin, ohne auch nur einen Klagelaut auszuſtoßen; Andere, denen das Blut in den Kopf ſtieg, aus dem Munde und aus den Augen drang, fielen auf den ſchneebedeckten Bo⸗ den und wurden durch den Tod erloͤst. Auf den naͤcht⸗ lichen Bivouaks ruͤckten die Soldaten, die der Waͤrme nicht ſatt werden konnten, dem Feuer ſo nahe, daß ihnen die Fuͤße, wenn ſie in dieſer Lage einſchliefen, bis auf die Knochen verſengt wurden, waͤhrend ihr Haar an den Boden fror. So wurden ſie oft von den Koſacken gefunden, und diejenigen waren gluͤck⸗
lich, denen ein Lanzenſtich vollends den Tod gab. Andere Graͤuel werden beſſer mit Stillſchweigen uͤber⸗
gangen. Das Geſagte genuͤgt, um zu zeigen, daß W. Scott's Werke. LVI. 7„


