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gute Ordnung hielten und ſich auf eine Weiſe be⸗ nahmen, die nicht nur den Koſacken, ſondern auch den Truppen von Tſchaplitz und Witgenſtein, die ih⸗ nen auf der Ferſe folgten, Achtung einfloͤßte. Die Diviſion Loiſon deckte wie ein Schild die regelloſe Flucht der aufgeloͤsten Hauptarmee. 8
Ordnung iſt aber fuͤr die Menſchen ein ſo un⸗ entbehrliches Beduͤrfniß, daß in der Maſſe von aus⸗ getretenen Soldaten und Fluͤchtlängen, die jetzt die ganze Armee in ſich begriff, ſich eine Menge kleiner Vereine oder Banden bildete, deren Mitglieder ſich gegenſeitig Beiſtand leiſteten. Manche dieſer Ban⸗ den beſaßen ſogar noch ein Pferd, das ihre Lebens⸗ mittel trug, und das, wenn dieſe ausgingen, in Stuͤcke zerriſſen und aufgezehrt wurde. Jede dieſer Banden hatte einen aus ihrer Mitte erwaͤhlten Chef. Aber dieſes Bandenſyſtem, wenn ſchon im Ganzen vortheilhaft, wirkte in manchen Faͤllen auch wieder ſehr nachtheilig. Die Mitglieder eines ſolchen Ver⸗ eins goͤnnten keinem, der nicht zu ihrer Bruͤderſchaft
gehoͤrte, auch nur eine Handvoll Roggenmehl, das,
zu einem Teig geknetet und, aus Mangel an Salz, mit Schießpulver gewuͤrzt und mit der Bruͤhe von Pferdefleiſch abgekocht, den beſten Theil ihrer Nah⸗ rung ausmachte. Kein Fremder durfte ſich an ihrem Feuer waͤrmen. Ein Fund von etwas Eßbarem konnte unter den Findern, wenn ſie zu verſchiedenen Ban⸗ den gehoͤtten, den blutigſten Strelt veranlaſſen, und


