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56. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 22. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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zwei in Pelz gehuͤllte Geſtalten ins Vorzimmer traten und eine davon auf die Thuͤre dieſes Schlaf⸗ gemachs zuging. Die Dame, die den Dienſt hatte, verrannte dem Eindringenden ſogleich den Weg; als ſie aber den Kaiſer erkannte, that ſie einen Schrei, wodurch die Kaiſerin veranlaßt wurde, herauszukom⸗ men. Die Zuſammenkunſt war ſehr herzlich und bewies, daß Napoleon, trotz ſeiner großen Verluſte, ſein haͤusliches Gluͤck noch nicht eingebuͤßt hatte.

Wir kehren zu der großen Armee, oder, beſſer geſagt, zu dem Haufen jener zuruͤck, die einſt zu ihr gehoͤrt hatten; denn von einer Armee war kaum noch der Schatten geblieben. Die Soldaten der katſerli⸗ chen Garde, die bisher ihren Stolz darauf geſetzt hatten, einige Ordnung und Discipliu zu beobachten, wollten nach der Abreiſe Napoleons keinem Andern mehr gehorchen. Murat, dem der Oberbefeyl uͤber⸗ tragen worden war, ſchien von ſeinem Recht nicht einmal Gebrauch zu machen, oder fand, wenn er es thun wollte, keinen Gehorſam. Wenn Ney und ei⸗ nige Marſchaͤlle noch etwas vermochten, ſo kam dies daher, weil man an ſie gewoͤhnt war, oder weil der Inſtinkt der Disciplin im Augenblick der Gefahr ſich wieder regte. Doch haͤtten ſie keinen wirklichen Wi⸗ derſtand leiſten koͤnnen und waͤren verloren geweſen ohne die Truppen von Loiſon, die fortwaͤhrend den Nachtrab bildeten, und,; weil ſie nie jenſeits der Be⸗ rezing geweſen, unter großen Drangſalen noch immer