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einer Zeit hing, wo das Weſen derfelben entweder in Gefahr oder bereits verloren war. Einen tiefern Blick in ſeinen Gemuͤthszuſtand laͤßt uns Abbé de Pradt mittelſt ſeines Berichtes werfen, der des Ein⸗ ruͤckens hier wohl werth iſt. Napoleon, den der ruſ⸗ ſiſche Parteigaͤnger Seslavin in dem kleinen Dorfe Youpranoui nur um eine Stunde verfehlt hatte, kam am 10ten December nach Warſchau. Abbé de Pradt, der franzoͤſiſche Geſandte bei dem polniſchen Reichs⸗ tage, war dort eben beſchaͤftigt, die verſchiedenen Geruͤchte, die von allen Seiten eingingen, in ein Ganzes zu verſchmelzen, als eine geſpenſteraͤhnliche Geſtalt, in einen von Reif ſtarrenden Pelz gehuͤllt, auf einen Bedienten ſich ſtutzend, in das Gemach trat, und von dem Gefandten nur mit Muͤhe fuͤr den Herzog von Vicenza erkannt wurde.
„Sie hier, Caulaincourt,“ ſagte der uͤberraſchte Praͤlat.—„Und wo iſt der Kaiſer?“
„In dem Gaſthof zum Koͤnig von England, wo er Ihrer wartet.“
„Warum iſt er nicht im Palaſt abgeſtiegen 24
„Er reist incognito.“
„Verlangen Sie etwas?“
„Ein wenig Burgunder oder Malaga.“
„Alles ſteht zu Ihren Dienſten— aber wo rei⸗ ſen Sie hin?“ 3 „Nach Paris.“ „Nach Paris! aber wo iſt die Armee?“


