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56. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 22. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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der den Umſtaͤnden angemeſſenen Lebhaftigkeit an⸗ zugreifen. Ein Artilleriegefecht war alles, wozu er ſich verſtand. Eugen, deſſen Truppen in dem Gefecht des vo⸗ rigen Tages faſt ganz zu Grund gerichtet worden wa⸗ ren, ward am 17ten November mit Tagesanbruch nach Ligdy, dem naͤchſten elenden Marſchquartier, vorausgeſchickt. Buonaparte blieb mit ſeinen ſechs⸗ tauſend Garden und mit den fuͤnftauſend Mann von Mortier; er ſagte, er habe lange genug den Kaiſer gemacht, es ſey Zeit, daß er wieder den Sol⸗ daten mache, zog ſeinen Degen und ſtellte ſich an die Spitze dieſer Truppen, um mit Kutuſof jedes Spiel, das dieſem belieben wuͤrde, zu ſpielen.*) In dem ſonderbaren Gefechte, das hierauf Statt fand, benahmen ſich die Ruſſen mit großer Vorſicht. Napoleons Name war der einzige Schutz ſeiner Ar⸗

*) Oberſt Buturlin rühmt die Gewandtheit von Kutuſof, der den Frauzoſen auf jedem Schlachtfelde eine überlegene Trup⸗ penzahl entgegenzuſtellen gewußt habe, obgleich ſeine Armee im Ganzen genommen ſchwächer geweſen ſey, als die fran⸗ zöſiſche. Gegen letztere Behauptung läßt ſich wohl Vieles einwenden; wenn aber der ruſſiſche General zu Wiazma, Krasnoi und anderswo mehr Truppen ins Geſecht gebracht hat, als die Franzoſen, ſo erſcheint dies als ein geringes Verdienſt, wenn man bedenkt, daß Napoleon ſeine Armee in vier Kolonnen abgetheilt hatte, die in der Entfernung ei⸗ nes Tagmarſches auf einander folgten, ſo daß die Ruſſen

jedesmal nur mit zehn, bis zwölftauſend Mann zu thun hatten.