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dem Korps von Uwaroff und gehen auf eine geheime Unternehmung aus.“
Am 12ten November des Morgens ſah Napo⸗ leon ſeinen Stieſſohn wieder, um den er ſehr beſorgt geweſen. Mit Einſchluß des ſo ſehr zuſammenge⸗ ſchmolzenen Korps von Eugen hatte jetzt der Kalſer im Ganzen genommen noch ungefaͤhr fuͤnfzehntauſend Mann beiſammen. Dies ſchlug aber ſeinen Muth nicht nieder. Er hatte in der Nacht vom 15ten auf den 16ten ein ruſſiſches Korps, das ſeinem Quar⸗ tier zu nahe gekommen war, durch die Dioiſion Ro⸗ guet von der jungen Garde in ſeinem Bivouak auf⸗ heben laſſen, um ſeine Draͤnger vorſichtiger zu ma⸗ chen und ſie zu lehren, daß man ſich dem Lager des Loͤwen nicht ungeſtraft nahen duͤrfe; und jetzt faßte er den kuͤhnen Entſchluß, der ruſſiſchen Armee zum Trotz, in Krasnoi zu bleiben und die Ankunft von Ney und Davouſt abzuwarten. Es ſchien ihm an⸗ gemeſſen, ſeine nach ſeiner erſten Anordnung getrenn⸗ ten Streitkraͤfte wieder zu vereinigen.
Selbſt der bedaͤchtliche Kutuſof glaubte den ſelt⸗ ſamen Umſtand, daß fuͤnfzehntauſend Mann einer wenigſtens dreimal ſo ſtarken Macht Trotz zu bieten wagten, benuͤtzen zu muͤſſen. Aber weder die drin⸗ genden Vorſtellungen ſeiner Offiziere, noch die Vor⸗ wuͤrfe Sir Robert Wilſon's, des engliſchen Kommi⸗ ſaͤrs, konnten den alten General vermoͤgen, mit


