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laufenden Straße nach Krasnoi, waͤhrend er zu glei⸗ cher Zeit ſtarke Korps auf jene entſandte.
So nahm Miloradowitſch mit einem anſehnli⸗ chen Korps ſeine Stellung auf der Hauptſtraße, die von Smolensk nach Krasnoi fuͤhrt. Buonaparte hatte den letztern Punkt mit ſeiner Kolonne bereits er⸗ reicht, aber Eugen, der auf ihn folgte, fand den Weg ver⸗ ſperrt. Von Miloradowitſch aufgefordert, das Gewehr zu ſtrecken, verwarf der Vicekoͤnig dieſen Antrag mit maͤnnlichem Stolze. Sofort donnerte es von allen umliegenden Hoͤhen auf die Franzoſen und Italie⸗ ner herab, die mit unerſchuͤtterlicher Standhaftig⸗ keit ihre Stellung behaupteten, aber großen Verluſt an Todten und Gefangenen erlitten, und faſt auf⸗ gerieben wurden.
Der Vicekoͤnig wehrte ſich, bis die Nacht, die Retterin der Bedraͤngten, ihn in ihren Schutz nahm. Den Feind durch ſeine Feuer, die er fortbrennen ließ, taͤuſchend, ging er jetzt mit ſeinem auf die Haͤlfte herabgeſchmolzenen Korps von der Straße ab und kam auf einem Umwege nach Krasnoi, wo ſich Na⸗ poleon befand. Das Wer da einer ruſſiſchen Schild⸗ wache haͤtte dieſes kitzelige Mandver leicht vereiteln koͤnnen. Ein ſolcher Ruf ließ ſich auch wirklich hoͤ⸗ ren. In dieſem kritiſchen Augenblick half aber die Geiſtesgegenwart eines Polen, der dem Ruſſen in ſeiner Sprache zurief:„Schweig', wir gehoͤren zu


