. 4² gen an ſich und hielt nicht nur Oudinot im Schach, ſondern ruͤckte auch allmaͤhlig gegen Borizoff vor, das unmittelbar auf Napoleons Ruͤckzugsweg lag, und wo er ſich mit der Donauarmee zu vereinigen ge⸗ dachte, die nach demſelben Ziele marſchirte, und auf deren Bewegungen wir jetzt den Leſer aufmerkſam machen muͤſſen.
General Tormazoff war, wie bereits gemeldet worden, am 12ten Auguſt bei Gorodeczno von den Oeſterreichern unter Schwarzenberg und von den Franzoſen unter Régnier geſchlagen worden und hatte ſich hlerauf uͤber den Styr zuruͤckgezogen. Schwar⸗ zenberg begnuͤgte ſich mit dieſem Vortheil und be⸗ zeigte eben keine große Luſt, die Niederlage ſeines Gegners zu vervollſtaͤndigen. Die Franzoſen beſchul⸗ digen ihn ſogar der Deiülberei⸗ woran wir jedoch nicht glauben. Aber ſein Herz war nicht bei dieſem Kriege. Er wußte, daß das Waffengluͤck Alexanders nicht nur Oeſterreich, ſondern ganz Europa frommen wuͤrde, und bewies daher keinen groͤßern Eifer, als man von dem General einer Huͤlfsarmee fordern konnte, der es durchaus nicht darum zu thun 5* als Hauptmacht aufzutreten.
Waͤhrend Tormazoff und die Oeſterreicher ſich am Styr gegenſeitig beobachteten, zeigten ſich zwei kleinere Korps Ruſſen und Polen in der naͤmlichen Gegend thaͤtig. Prinz Bagration hatte auf ſeinem Ruͤckzug von der Dwina eine betraͤchtliche Garniſon


