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ten nicht unter ihm ſtehen, und ſo mußte St. Cyr, obgleich außer Gefecht geſetzt, das Kommando fort⸗ fuͤhren. Wrede benahm ſich hierauf ganz wie ein unabhaͤngiger General; er verließ das Korps von St. Cyr und zog ſich nach Wileika zuruͤck, wo er ganz unthaͤtig blieb.
Das franzoͤſiſche Korps haͤtte abgeſchnitten oder aufgerieben werden muͤſſen, waͤre ihm nicht Victor mit ſeinen fuͤnfundzwanzigtauſend Mann auf Befehl Napoleons von Smolensk aus zu Huͤlfe gekommen, wodurch St. Cyr wieder ſtaͤrker als Witgenſtein wurde. Victor hatte aber den Befehl, nichts zu wagen und ſich wo moͤglich ganz auf die Defenſive zu beſchraͤu⸗ ken, da ſein Korps, ſo wie das von Schwarzenberg zunaͤchſt zur Deckung des Ruͤckzugs der großen Ar⸗ mee nach Polen beſtimmt war. Als aber Witgen⸗ ſtein im Angeſicht Victor's Witepsk nahm, und ſich an der Dwina feſtzuſetzen begann, ließ Napoleon den Herzog von Belluno durch Oundinot, einen raſche⸗ ren, unternehmenderen Krieger, abloͤſen, und befahl dem Prinzen Eugen, von Wiazma uͤber Dowkhwot⸗ ſchina dieſem Korps zu Huͤlfe zu eilen. Eugen aber hatte, wie wir bereits bemerkt haben, wegen ſeines Unfalls an dem Wop ſeinen Marſch nicht fortſetzen koͤnnen, und ſich genoͤthigt geſehen, ſeinen Weg nach Smolensk zu nehmen, wo ſein Korps in der aͤußer⸗ ſten Zerruͤttung ankam.
In der Zwiſchenzeit zog Witgenſtein Verſtaͤrkun⸗


