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ſolchen Ruͤckzuge zu befuͤrchten ſtanden, Einhalt thun ſollte. um Unordnungen zu vermeiden und die Ver⸗ pflegung zu erlelchtern, mußte je ein Korps dem an⸗ dern in der Entfernung eines Tagmarſches folgen, ſo daß das vorderſte von dem hinterſten zwei Maͤr⸗ ſche entfernt blieb.
Wir wiſſen noch von keiner genuͤgenden Antwort auf die ſchon ſo oft wiederholte Frage, warum Na⸗ poleon, ſtatt ſelne Armee in drei aufeinanderfolgenden Kolonnen uͤber denſelben Boden wegzufuͤhren, es nicht vorgezogen hat, dieſelbe in drei parallelen Ko⸗ lonnen marſchiren zu laſſen, wodurch er nicht nur Zeit gewonnen, ſondern auch zum Behuf einer reich⸗ licheren Verpflegung eine groͤßere Strecke Landes um⸗ faßt haben wuͤrde. Auf die Unbrauchbarkeit der Stra⸗ ßen kann man ſich nicht wohl berufen, da die fran⸗ zoͤſiſche Armee auf ihrem Vormarſche wirklich in drei parallele Kolonnen abgetheilt war und folglich die umgekehrte Marſchordnung beobachtet hatte.
Die Armee kam wieder uͤber das große Schlacht⸗ feld von Borodino, wo noch ſo viele Truͤmmer die Tapferkeit und den Verluſt der Franzoſen bezeugten. Dieſe Schlacht, die blutigſte der neuern Zeit, hatte dem Sieger durchaus keinen verhaͤltnißmaͤßigen Vor⸗ theil verſchafft. Der momentane Beſitz von Moskau war wegen der darauf gefolgten Kataſtrophe ohne Reſultat geblieben, und die Armee, die bei Boro⸗ dino geſiegt hatte, kehrte nun ihren Eroberungen den


