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55. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 21. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Aber unter allen dieſen Wuͤrdetraͤgern und Gro⸗ ßen zog niemand das Publikum mehr an, als der⸗ jenige, fuͤr den und durch den die ganze Verſamm⸗ lung veranſtaltet worden, der wundervolle Sterbli⸗ che, der eine Welt haͤtte regieren koͤnnen, aber ſein eigenes raſtloſes Gemuͤth nicht zu beherrſchen wußte. Wo Napoleon erſchien, war er die Hauptfigur in der Gruppe; wo er fehlte, ſah Alles nach der Thuͤre, ſeinen Eintritt gewaͤrtigend. Er war meiſtens in ſeinem Kabinet beſchaͤftigt, waͤhrend die andern ge⸗ kroͤnten Haͤupter(denen er in der That wenig zu thun uͤbrig ließ) ihrem Vergnuͤgen nachgingen. Die Feſte und Gaſtmahle, ſo wie die Verſammlungen der hohen Haͤupter und der in ihrem Gefolge be⸗ findlichen Perſonen, die nach dem Schauſpiele Statt fanden, wurden faſt ganz auf Napoleons Koſten mit

einer Pracht beſtritten, die alles uͤberſtrahlte, was von den andern hohen Haͤuptern in dieſem Stuͤck

verſucht wurde.

Die jugendliche Kaiſerin hatte auch ihren An⸗ theil an dieſen Tagen der Groͤße.Die Regle⸗ rung von Marie Louiſe, ſagte ihr Gemahl auf der Inſel Elba,war nar kurz, aber doch voll Genuß für ſie die Welt lag zu ihren Fuͤßen. Durch die Pracht, den Glanz und den Reichthum ihres Putzes verdunkelte ſie ihre Stiefmuttet, die Kaiſerin von Oeſterreich, zwiſchen welcher und Marie Louiſe manch⸗ mal kleine Zaͤnkereien vorgefallen zu ſeyn ſcheinen,