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54. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 20. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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jetzt beſinnen konnte, wie er, der ſich auf die Kunſt⸗ griße der Polizei ſo gut verſtand, von derſelben habe ausgeforſcht werden koͤnnen;*) er mocht wohl freuen, daß ſeine Sache, d die dem Kaiſer mi fiel, doch noch ſo gut fuͤr ihn abgelaufen ſey. 8t Indem Napoleon die Vorſtellungen des ſchlauen Fouché auf dieſe Art zuruͤckwies, gab er ſich hinwie⸗ derum alle Muͤhe, ſeinen verſchiedenen Rathgeber 4 den Krieg, den er unabaͤnderlich beſchloſſen hatte, in dem guͤnſtigſten Lichte darzuſtellen und ſie dadurch fuͤr ſeine Meinung zu gewinne en. Fuͤr die Armee im Allgemeinen hatte das Wort Krieg die Bedeukung von Befoͤrderung, Anſtellung, Pluͤnderung, Auszeichnung und Penſionen. Den Generalen gab der Krieg Marſchallsſtaͤbe, den Marſchaͤllen Kronen und Zep⸗ ter. Zu den Civlliſten ſagte Napoleon, wie zu

*) Houché erinnerte ſich nachher, daß ein Individunm in ſei⸗ ner Nachbarſchaft, der Maire einer Munieipalität, den er früher als Polizeiminiſter ſelbſt gebraucht hatte, eines Mor⸗ gens mit großer Haſt in ſein Arbeitszimmer ringedrungen ſey, angeblich, um ſich für einen bedrängten Klienten zu verwenden. Er kam nun auf den Gedanken, daß, während er damit beſchäftigt war, die Papier aufzuſuchen, von denen es ſich handelte, der Maire Gelegenheit gefunden haben werde, einen Blick auf die Bogen, die auf ſeinem Schreib⸗ tiſche lagen, zu werfen, wo die öfters vorkommenden Buch⸗ ſtaben V. M. 1 und R. M. ihn vermuthen ließen, daß eine Denkſchrift an den Kaiſer im Werke ſey, und wo er aus ein paar Worten auf den Inhalt ſchließen konnte.