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zu reich geworden ſeyd. Ihr zeigt Euch fuͤr mich be⸗ ſorgt; es baugt Euch aber nur vor der allgemeinen Verwirrung, die nach meinem Tode eintreten moͤchte. Laſſen Sie das gut ſeyn und ſehen Sie in dem ruſß⸗ ſiſchen Kriege eine weiſe, durch die wahren Intereſſen Frankreichs und durch die allgemeine Sicherheit ge⸗ botene Maßregel. Kann ich dafuͤr, daß die große Macht, zu der ich gelangt bin, mich zwingt, die Diktatur der Welt zu uͤbernehmen? Meine Sen⸗ dung iſt noch nicht erfuͤllt,— ich habe bis jetzt nur eine Skizze eines Gemaͤldes geliefert, das ich vollen⸗ den muß. Es darf in ganz Europa nur ein Geſehe buch, nur ein en oberſten Gerichtshof geben. Die⸗ ſelbe Muͤnze, daſſelbe Maß und Gewicht, dieſelben Gefetze muͤſſen in ganz Europa gelten. Ich muß alle europaͤlſchen Nationen in einen Staat veret⸗ aigen⸗ und Paris muß die Hauptſtadt deſſelben wer⸗ den. Jetzt dienen Sie mir nicht mehr ſo gut wie ſonſt, weil Sie meine Angelegenheiten in Gefahr glauben; aber ehe ein Jahr vergeht, werden Sie mir wieder denſelben Eifer beweiſen, wie zu den Zeiten
von Marengo und Auſterlitz. Glauben Sie mir, Sie werden noch groͤßere Dinge ſehen. Leben Sie wohl⸗ mein Herr Herzog. Spielen Sie nicht die Rolle ei⸗ nes in Ungnade gefallenen Hoͤflings, eines ſtreit fuͤch⸗ tigen Tadlers der Reglerungsmaßregeln, und haben Sie die Gute, Ihrem Kaiſer ein wenig zu vertrauen. Buonaparte ließ hierauf Fouche ſtehen, der ſich


