40 nes Gruͤnders nicht uͤberleben werde, wenn es an⸗ ders ſo lange beſtehen koͤnne. Zu gleicher Zeit war es klar, daß kein Staat, der felerlichſten Zuſage Na⸗ poleons ungeachtet, gegen Veraͤnderungen geſichert ſey, ſo lange er unter deſſen Einfluß ſtehe. Um ſein Werk zu vollenden, erklaͤrte der Kaiſer den Hollaͤndern mit verbiſſenem Grimme,„er haͤbe ge⸗ hofft, ſte mit Frankreich als Verbuͤndete zu veretul⸗ gen, und ihnen deßwegen ſeinen Bruder zum Herr⸗ ſcher gegeben; es ſey ihm dies aber nicht gelungen; und er haͤtte ſich bereits nachſichtiger bewieſen, als es ſich fuͤr ſeine Wuͤrde gezieme.“ Er gab ihnen dadurch zu verſtehen, daß er noch ſtrenger haͤtte verfahren koͤunen und daß ſie mit dem Verluſte ih⸗ rer Nationalunabhaͤngigkeit noch gut genug davön Herotumen Mehen. 4
Zweites Kapitel.
Entthronung Guſtgvs des az rten von Schheden: eein dreim foigt ihm in der Regierung.— Der Kronprinz verliert urch einen Sturz vom pferde das Leben.— Kandidaten, di für ihn in Vorſchlag kommen.— Die Schweden, in der Mmung, Napoleon dadurch für ſich zu gewinnen, werfen ihre Agen auf Bernadotte, den Furſten von Ponte Corvo.— Grüpe; aus enen ſich vermuthen läßt, daß Buonavarte dieſe Wihl nicht gerne geſehen habe.— Er geneymigt dieſelbe mit giderwigen⸗
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