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54. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 20. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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delten, nahmen es ſehr uͤbel, daß er, der ſeine Ver⸗ wandten liebte und, im Ganzen genommen, ſehr großmuͤthig bebandelte, kein Bedenken getragen hatte, ſeinen eigenen Bruder, der durch ihn Koͤnig geworden und als ſolcher ſich wuͤrdig benommen, zu entthronen, ſeinen eigenen Neffen zu enterben und den Bruder gewiſſermaßen des Bloͤdſinns zu beſchul⸗ digen, und zwar aus der geringſten Veranlaſſung; denn der eigentliche Gegenſtand des Streites, der den Handel mit England betraf, war durch ei⸗ nen Vertrag beſeitigt worden, den Napoleon nur in⸗ der Abſicht unterzeichnet zu haben ſchien, ihn zu brechen. Es ward auch bemerkt, daß die maͤnnliche, aber ehrerbietige Sprache, die Ludwig gegen ſeinen Bruder fuͤhrte, durchaus nicht geeignet war, Napo⸗ leon, der in Dingen, die ſeine Herrſchſucht betrafen⸗ keinen Scherz verſtand, auch nur im mindeſten zu beleidigen. Dieſes gewaltthaͤtige, durch nichts mo⸗ tivirte Verfahren hatte, ſo ſchien es, den Zweck, ju zeigen, daß die Herrſchſucht Napoleons nicht turch die Verhaͤltniſſe der Verwandtſchaft, durch kän Familiengefuͤhl, durch kein Mitleiden(Gerech⸗ tigeit und Maͤßigung kamen gar nicht in Betracht) ſich beſchraͤnken und zuͤgeln laſſe; und waͤhrend Ei⸗ . nige in ihrer Begelſterung weiſſagten, daß wer ſo raſch laufe, ſeine Kraft bald erſchoͤpfen muͤſſe, ſtimm⸗ ten gee darin uͤberein, daß ein aus ſo fremdartigen Theilen zuſammengeſetztes Reichtden Todestag ſei⸗