noͤthigte den eingedrungenen Koͤnig von Weſtphalen zum Ruͤckzug, und war zur Zeit des Waffenſtillſtan⸗ des von Zuaym Herr eines betraͤchtlichen Theils von 3 Franken; und jetzt endigte des Prinzen abenteuerliche gluͤckliche Laufbahn, da er zufolge jener Conveation von den Oeſterreichern gaͤnzlich aufgegeben wurde. Der Herzog von Braunſchweig, der damals in Schleiz, einer Stadt in Oberſachſen, war, hoͤrte nicht auf den furchtſamen Rath, den man ihm gab, mit einem der Generale, die ihn mit ihren Truppen umzingelt hat⸗ ten, zu kapituliren, ſondern wollte ſich lieber durch⸗ ſchlagen oder ſterben, als geduldig die Waffen nieder⸗ legen, die er nur ergriffen hatte, um ſeines Vaters Tod und die Unterdruͤckung ſeines Vaterlandes zu raͤchen.
Von vielen ſeiner Offtziere verlaſſen, beharrte doch der muthige Prinz auf ſeinem Entſchluß; er zer⸗ ſtreute einige Reiterkorps, die ihm den Weg verren⸗ nen wollten, und marſchirte nach Halberſtadt, das er von weſtphaͤliſcher Inſanterie, die ſich hier mit dem franzoͤſtſchen General Reubel vereinigen wollte, beſetzt fand. Um letzteres zu verhindern, ſtuͤrmte der Her⸗ zog die Thore der Stadt, zerſtreute die Weſtphalen und machte ungefaͤhr 1600 Mann Gefangene, waͤh⸗ rend die Einwohner ihn mit dem Freudenrufe begruͤß⸗ tten:„Lang lebe der Herzog von Braunſchweig! Gluͤck den ſchwarzen Jäͤgern!“. Von Halberſtadt zog er nach Wolfenbuͤttel, und


