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ländern, Weſtphalen und Daͤnen hart gedraͤngt und oft beinahe umzingelt, mußte ſich Schill nach einem feſten Poſten umſehen, wo er den Beiſtand Englands, entweder zum Behuf ſeiner erſten Unternehmung, oder
zur Deckung ſeiner Flucht, von dem Continent er⸗
warten konnte. Er hielt die Stadt Stralſund fuͤr hiezu geeignet, und erſchien daher am 25ſten Mai ploͤtzlich vor derſelben, nahm ſie in Beſitz, ſtellte ihre zerſtoͤrten Feſtungswerke ſo gut als moͤglich wieder her, und beſchloß, ſich dort zu behaupten.
Die Franzoſen erkannten indeß die Nothwendig⸗ keit, dieſen Funken auszutreten, der ſo leicht einen
allgemeinen Brand haͤtte erzeugen koͤnnen. Eine ſtar⸗
ke Abtheilung hollaͤndiſcher und daͤniſcher Truppen marſchirte am z1ſten Mai nach Stralſund und drang ſofort in die Stadt ein, wo Schill mit ſeinen braven Waffengefaͤhrten auf dem Marltylatz den verzweifelt⸗ ſten Widerſtand leiſtete und vielleicht geſiegt haben wuͤrde, wenn er nicht ſelbſt gefallen und durch den Tod von dem Joche des Unterdruͤckers erloͤst worden waͤre. Der Koͤnig von Preußen hatte gleich anfangs Schill's Unternehmung mibbilligt, und als die Ein⸗ nahme von Wien die oͤſterreichiſche Sache noch hoff⸗ nungsloſer machte, erklaͤrte er ihn mit ſeinen Anhaͤn⸗ gern in die Acht. Auf dieſe Mißbilligung und Acht⸗
erklaͤrung ſich berufend, belegten die ſiegreichen Frau⸗
zoſen und ihre Verbuͤndeten die Offiziere von Schill mit der Strafe der Straßen⸗ und Seeraͤuber— einer


