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Dießes ganzen Tages allgemeine Bewunderung erreg⸗ te, ward durch eine Kugel, die ihm beide Beine zer⸗ ſchmetterte, todlich verwundet. Maſſena behauptete ſichin dieſer Kriſts mit vieler Fertigkeit und Gei⸗ ſtesgegenwart, und ihm vorzuͤglich iſt die Rettung der Armee zu verdanken. Man will fogar, wahr⸗ ſcheinlich mir Unrecht, behaupten, Napoleon ſelbſt ha⸗ be bei dieſer Gelegenheit nicht ſeine gewoͤhnliche Ener⸗ gie und Enrſchloſſenheit gezeigt. Der Ruͤckzug der Franzoſen ward endlich durch das Geſchutz von Eßling gedeckt, das von den Oeſterreichern zu wiederholten Malen wuͤthend angegriffen wurde. Haͤtten ſie auf dieſem zweiten Punkte geſiegt, ſo waͤre die franzoͤſiſche Armee wohl ohne Rettung verloren geweſen, denn Eßling allein deckte ihren Ruͤckzug. Zum Gluͤck fuͤr Buonavarte blieb jener Theil der Bruͤcke, der die große Inſel Lobau mit dem linken Ufer, wo man focht, verband, unbeſchaͤdigt, und war durch Verſchan⸗ zungen gedeckt. Hiedurch ward es ihm möoͤglich, ſeine zertrümmerte Armee waͤhrend der Nacht auf der grof⸗
ſen Inſel zu verſammeln, indem er das ganze Ter⸗
rain, das er auf dem rechten Ufer inne hatte, raͤumte.
Der Verluſt der beiden Heere war ſchrecklich und ſoll mehr als 20, 000 Mann an Todten und Verwunde⸗ ten auf jeder Seite betragen haben. General St. Hilaire, einer der beſten franzoͤſiſchen Generale, ward auf dem Schlachtfelde getoͤdtet und Lannes, toͤdtlich verwundet, auf die Inſel zuruͤckgebracht: Buonaparte beklagte


