Franzoſen dagegen leugneten das Daſeyn der Bran⸗ der, und ſchrieben, da ſie den Anſtalten ihrer Geg⸗ ner nicht gerne Gerechtigkeit wiederfahren laſſen, die Zerſtoͤrung der Schiffbruͤcke dem Andrange von Baum⸗ ſtaͤmmen und Schiffen zu, die durch die ploͤtzlich ange⸗ ſchwollene Donau herbeigetrieben worden ſeyen. Ge⸗ neral Pelet gibt indeſſen, wenn gleich etwas unger⸗ ne, zu, es ſeyen Balken von einer oder mehreren Windmuͤhlen, mit brennenden Stoffen beladen, den Fluß herabgekommen. Es moͤgen nun entweder die Oeſterreicher auf den ganz natuͤrlichen Gedanken ge⸗ kommen ſeyn, dergleichen Brander und Treibholz den Strom herab gegen die Bruͤcke loszulaſſen, oder aber, dieſer alte und ſtolze Strom mag, nach einer altheid⸗ niſchen Vorſtelluns aus eigenem Antriebe das ihm von den Fremden aufgelegte Joch abgeſchuͤttelt haben. So viel iſt gewiß, daß die Bruͤcke zerſtoͤrt und Na⸗ voleons Armee hiedurch in die außerſte Gefahr ge⸗ ſetzt wurde.
Er mußte ſich zuruͤckziehen, wenn er anders ſei⸗ ne Verbindung mit dem rechten Donauufer ſichern oder wiederherſtellen wollte. Der Ruͤckzug der Franzoſen war fuͤr die Oeſterreicher das Zeichen zum Vorruͤcken. Sie bemaͤchtigten ſich wieder des Dorſs Aſpern, und haͤtten nicht die Franzoſen mit gans auſſerordentlicher Standhaftigkeit und Tapferkeit ge⸗ foten, ſo wuͤrden ſie den groͤßten Verluſt erlitten haben. General Lannes, deſſen Betragen waͤhrend


