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dem groͤßten Ungeſtuͤm vor. Die oͤſterreichiſche Linie ward zuruͤckgeworfen und kam ſogar in Gefahr, durch⸗ brochen zu werden. Regimenter und Brigaden trenn⸗ ten ſich bereits von einander, und man fuͤrchtete, das ganze Centrum moͤchte vom rechten Fluͤgel abgeſchnit⸗ ten werden. Der Erzherzog Karl eilte auf den Fleu und erfuͤllte in dieſem kritiſchen Augenblick die Pflichten eines Heerfuͤhrers und eines gemeinen Soldaten zugleich. Er zog Reſerven heran, fuͤllte damit die Luͤcken in ſeiner Schlachtordnung, er⸗ Briff eine Fahne und fuͤhrte ſelbſt die Grenadiere zum Angriff vor.
In Beziehung auf dieſen wichtigen Umſtand lau⸗ ten die beiderſeitigen Berichte ſehr verſchieden. Die Franzoſen verſichern, daß die Oeſterreicher, ungeachtet der perſoͤnlichen Tapferkeit ihres Generals auf dem Punkte ſtanden, gaͤnzlich geſchlagen zu werden; in den oöͤſterreichiſchen Berichten wird dagegen behauptet, der Widerſtand der Oeſterreicher haͤtte den groͤßten Erfolg gehabt, und die Franzoſen waͤren auf allen Seiten zuruͤckgeſchlagen worden; beide aber ſtimmten darin überein daß gerade in dieſem kritiſchen Augenblick des Gefechts die Bruͤcke, die Buonaparte uͤber die Donau hatte ſchlagen laſſen, von den Fluthen wegge⸗ ſchwemmt worden ſey.
Dieſes willkommene Ereigniß ſoll nach den Ver⸗ ſicherungen der Oeſterreicher durch Brander, die man den Strom herabſendete, bewirkt worden ſeyn, Die


