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ſchon unter demſelben geherrſcht. Die jungen Edel⸗ leute wurden von Pfaffen erzogen und von dieſen nur ſo weit unterrichtet, als es ſich mit der katholl⸗ ſchen Froͤmmelei vertrug; nach der Sitte des Landes
in fruͤhzeitige Genuͤſſe eingeweiht, hoͤrten ſie auf,
Kinder zu ſeyn, ohne an Geiſt und Koͤrper zu Juͤng⸗ lingen zu erſtaͤrken.
Ddie mittlern Staͤnde in den Staͤdten und die⸗ jenigen, die ſich auf die Wiſſenſchaften legten, waren nicht in demſelben Maße durch Aberglauben und Ueppigkeit entmannt. Sie hatten haͤufig eine gute
Erziebung genoſſen, und erhoben ſich uͤber die Feoͤm⸗
melei, die ihnen die Pfaffen beizubringen ſuchten;
indem ſie aber die Keyrſeite des Schlechten fuͤr das
Gute hielten, waren manche aus dieſen Volsklaſſen
vollendete Skeptiker geworden, hatten alle religioͤſen Ideen verworfen, die ſie, beſſer unterrichtet, nicht mit dem Aberglauben verwechſelt haben wuͤrden, und
manche jener Lehren angenommen, die zu Aufang
der Revolution in Frankreich ſo vorherrſchend waren.
Die untern Volksklaſſen in Spanien, beſonders auf dem Lande, ſtanden ungefaͤhr noch auf derſelben Stufe, wie ihre Vorfahren unter der Reglerung Karls des Fuͤnften. Sie kuͤmmerten ſich wenig um das
Treiben der Regierung, das, ſo abſcheulich es auch
war, doch zunaͤchſt ihre Genuͤſſe nicht verkuͤmmerte.
Sie ſtanden ſo tief, daß ſie nicht perſoͤnlich unter⸗ drückt werden konnten; und da der Staatsaufwand
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