großes Aufſehen unter den Franzoſen zu Bagyonne; 9 3
gab Chambagny. zur Antwort, man koͤnne nicht wohl eine ſolche Ruͤckkehr zugeben, ehe der Kaiſer und
der Kdnig ſich verſtaͤndigt haͤtten. Cevallos gab ſei⸗
nerſeits eine Note ein, worin nach Anfuͤhrung der Bedingungen, unter welchen Ferdinand ſich in⸗ die Gewalt Napoleons gegeben hatte, deſſen Ab. icht,
ſogleich abzureiſen, erklaͤrt ward. Eine werkrhatige
Beantwortung dieſer Anzeige war, daß die Wachen des Koönigs und ſeines Bruders verſtaͤrkt wurden, und daß man beide unter ſtrengere Aufſicht nahm. Einer von den Iufanten wurde ſogar von einem Gensd'armen mit Gewalt angehalten. Man zog ihn zwar dafuͤr zur Strafe; allein der Zorn und die Verzwelflung der Spanier, die ſich in des Koͤnigs Gefolge befanden, haͤtten Napoleon belehren koͤnnen, wie ſehr ſie die Ehre ihres Landes mit der gebuͤh⸗ renden Achtung fuͤr ihre koͤnigliche Famills per⸗ banden.
Aus allen dieſen Verſuchen ſah Buctodaers. daß Ferdinand und ſeine Rathgeber ſich eben nicht ſo fuͤgen wuͤrden, wie er erwartet hatte, und daß es nothwendig ſeyn duͤrfte, den alten Koͤnig, ſeine Gemahlin und ſeine Miniſter, wie unbeliebt ſie auch waren, noch einmal auf dieſe ſonderbare Buͤhne zu bringen. Er trug daher Murat auf, den alten Koͤnig, mit der Koͤnigin und Godoy unverzuͤglich nach Bayonne zu ſchaffen. Die Ankunft Karls machte


