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51. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 17. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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ſie ſtroͤmten herbei, um ihn zu ſehen und in ſeiner Perſon und Haltung den Abkoͤmmling Ludwigs des Vierzehnten zu erkennen. An ſeinem Aeußern fand man auch nichts auszuſetzen. Er hatte ganz den koͤniglichen Anſtand und das wuͤrdevolle Benehmen ſeiner Ahnherrn; und ob er gleich der franzoͤſiſchen Sprache eben nicht maͤchtig war, ſo zeigte doch der ſeinem Vaterlande entfremdete Monarch bei ſeiner Zuſammenkunft mit Napoleon die ungezwungene Haltung und die edle Miene eines langjaͤhrigen Herrſchers. Aber es fehlte ihm gar ſehr an Muth und Geiſt. Napoleon fand in Karln, ſeiner Ge⸗ mahlin und ſeinem Miniſter willige Werkzeuge ſei⸗ ner Politik; denn Godoy betrachtete Ferdinand als ſeinen perſoͤnlichen Feind; die Mutter haßte ihn, wie boͤſe Weiber bekanntlich ihre Kinder haſſen, wenn ſie ſich bewußt ſind, die Achtung derſelben verwirkt zu haben; und der Koͤnig, uͤber den Aufſtand von Aranjuez noch erbost, ließ ſich zu einer unbaͤn⸗ digen Wuth gegen ſeinen Sohn aufreitzen.

Gleich nach ſeiner Ankunft zu Bayonne erklaͤrte Karl feierlich, ſeine Abdankung am 20. Maͤrz ſey erzwungen geweſen, und er fordere deßwegen von ſeinem Sohne die Krone zuruͤck, deren ſich dieſer mit Gewalt bemaͤchtigt habe.

Zur Erwiederung behauptete Ferdinand, die Ab⸗ dankung ſeines Vaters ſey zu ſeiner Zeit ganz frel⸗ willig geſchehen, wobei er ſich 8 die biederholken 4