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Ohren geſchehen,“— mlt denen in dieſem Augen⸗ blick Napoleon etwas unſanft umging.
Mit Cevallos gerieth der Kaiſer in einen weit heftigeren Streit, denn Buonaparte war eben ſo hitzig von Temperament, als ruhig und gelaſſen aus Ueberlegung und aus Politik. Als er hoͤrte, daß Cevallos in einer Eroͤrterung mit ſeinem Miniſter Champagny in einem hohen Tone von dem Charak⸗
ter der Spanier und von dem ſprach, was ſie bei
der Art, wie Ferdinand aufgenommen worden ſey, fuͤhlen wuͤrden, uͤberließ er ſich ganz der Heſtigkeit ſeines Temperaments, und ſchalt Cevallos einen Verraͤther, weil er, als ein Diener des alten Koͤ⸗ nigs, nun der Rathgeber ſeines Sohnes ſey, und ſchloß zulezt mit der merkwuͤrdigen Erklaͤrung:— „Ich habe mein eigenes politiſches Syſtem— Sie ſollten liberalere Geſinnungen annehmen— weniger
empfindlich im Punkt der Ehre ſeyn— und ich huͤ⸗
ten, die Intereſſen Spaniens einer phantaſtiſchen Anhaͤnglichkeit an die Bourbons zum Opfer zu bringen.“ 2 Da er Cevallos ſo unbeugſam fand, als Escot⸗ quiz, ſo wurde die Unterhandlung, wenn man es von Seiten Ferhinands ſo nennen konnte, dem Don Pedro de Labrador uͤbertragen. Dieſer ſtellte aber vor allen Dingen die Frage, ob Koͤnig Ferdinand frei ſey, und wenn es ſich ſo verhalte, warum er nicht ſeinem Lande zuruͤckgegeben werde. Hierauf


