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Plan auszufuͤhren, und ſollte es das Leben von 200,000 Menſchen koſten.„Die neue Dynaſtie““ entgegnete Escoiquiz,„wird in dieſem Falle auf ei⸗ uem Vulkan geſetzt— eine Armee von 200,000 Mann wird noͤthig ſeyn, ein Land voll mißvergnuͤgter Scla⸗ ven zu beherrſchen.“ Buonaparte unterbrach den Chorherrn mit der Bemerkung, ſie koͤnnten ſich nicht uͤber die Grundſaͤtze vereinigen, und ſagte, er werde den andern Tag ſeinen unwiderruflichen Entſchluß bekannt machen.
Man muß Napoleon die Gerechtigkeit wieder⸗
fahren laſſen, daß er waͤhrend dieſer ganzen, ſo au⸗
ßerordentlichen Eroͤrterung auch nie im geringſten ſuchte, ſeine ſelbſtſuͤchtige Politik zu beſchoͤnigen. „Ich verlange,“ ſagte er,„daß die Bourbons auf⸗
doͤren zu regieren, und daß meine Familie ihnen
auf dem Throne Spanlens folge.“ Er erklaͤrte, es ſey dieß das Beſte, ſowohl fuͤr Spanien, als fuͤr Frankreich, und daß er die Macht, ſo wie den Wil⸗ len habe, ſeine Abſichten durchzuſetzen. Nie iſt eine gewaltſame und willkuͤhrliche Beraubung unumwun⸗ dener ausgeſprochen worden. Auch ſtritt er in der beſten Laune mit Escolquiz und faßte ihn vertrau⸗ lich beim Ohr.„Lieber Chorherr“, ſagte er,„Sie
wollen alſo meine Anſichten nicht theilen?“—
„Durchaus nicht,“ erwlederte Escolquiz;„ich wuͤnſchte im Gegentheil Ew. Majeſtaͤt zu den meinigen be⸗
kehren zu koͤnnen, ſollte es auch auf Koſten meiner


