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Zeit hin ernenne er ſeinen Oheim, Don Antonio,
zum Praͤſidenten des hohen Reichsrathes. Vor ſei⸗ ner Abreiſe machte Ferdinand noch den Verſuch, in freundlichere Verbindung mit ſeinem Vater zu tre⸗ ten, erhielt aber zur Antwort, der Koͤnig ſehne ſich nach Ruhe und wolle nicht geſtoͤrt werden.
Am 11. April, an einem boͤſen Tage und zu ei⸗ ner ſchlimmen Stunde, wie die ſpaniſchen Roman⸗ zendichter ſagen, trat Ferdinand ſeine Reiſe an, begleitet von Savary, der ſich um dieſe Ehre eifrig beworben und verſichert hatte, man wuͤrde Buong⸗ parte zu Burgos treffen. Allein zu Burgos wußte
man noch nichts von dem franzoͤſiſchen Kaiſer, und
erſt zu Vittoria erfuhr Ferdinand, er ſey erſt vor kurzem nach Bordeaur gekommen, und jezt auf dem
Wege nach Bayonne. Er machte deßwegen zu Vittoria halt, wo Savary ihn verließ und nach Frankreich
abging, um ſeinem Herrn zu melden, was er bis dahin ausgerichhet habe.
Indem er ſich eben ſo wenig getranten weitoſe
zu gehen, als umzukehren, und ſich doch nicht ver⸗
bergen konnte, daß er ſich in einer etwas laͤcherlichen
Lage befinde, erfuhr Ferdinand von Don Mariauon nrauiio zu Vittoria Dinge, die ihm die unange⸗
nehmen Augenblicke, die er dort zubrachte, nicht verſuͤßen konnten. Dieſer, durch nicht gemeine Ta⸗ lente ausgezeichnete ſpaniſche Edelmann hatte die Abſichten Napoleons durchſchaut, und war Hetoines


