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ruͤcklegen, ohne Halt zu machen. Sie durchſtreifen Waͤlder, ſchwimmen uͤber Fluͤſſe, ſchleichen ſich durch Engpaͤſſe, ſetzen durch tiefe Moraͤſte und dringen durch Wuͤſten von Schnee, ohne Schaden zu nehmen und ohne zu ermuͤden. Mit einem Korps Koſaken in der Fronte kann keine ruſſiſche Armee je uͤberfallen werden; dagegen iſt der Feind, der mit ihnen zu thun hat, nie gegen einen Ueberfall geſichert. We nn ſie den Ruͤckzuz ihrer eigenen Armee decken, werden ſie der aufdringenden feindlichen Reiterei durch ihre Ge⸗ wandtheit, Thaͤtigkeit und Kuͤhnheit ſehr gefaͤhrlich; verfolgen ſie einen fliehenden Feind, ſo ſind ſie noch furchtbarer. In dem Feldzuge von 1806 bis 1807 zogen die Koſaken in großer Anzahl zu Felde, unter der Anfuͤhrung ihres beruͤhmten Hettmann oder Ata⸗ mann Platow, der, ſelbſt ein Koſake, ſie auf ihre Weiſe zu gebrauchen wußte, und ihnen zu einem Ruhme verhalf, den ſie in den fruͤheren europaͤiſchen Kriegen noch nie erreicht hatten.
Es gab auch Tartaren in der ruſſiſchen Armee, die, wie die Koſaken, eine Art von leichter Reiterei bildeten, dieſen aber im Punkte der Disckplin und des Mathes weit nachſtanden und nicht viel beſſer als eine Horde von herumſtreifenden Wilden waren.
Es muß noch bemerkt werden, daß damals das ruſſiſche Verpflegungsweſen ſehr ſchlecht beſtellt war, und daß es beſonders auch an Geld fehlte; der kat⸗ ſerliche Schaz war erſchoͤpft, und es koſtete nicht we⸗


