an alle Muͤhſale gewoͤhnt— mit einem Worte, die ruſſiſche Armee ſtand damals, und ſteht noch jezt einzig da. Ihre halbbarbariſche Mannſchaft iſt krieg⸗ liebend, voll Muth und dem Vaterlande mit einer Treue ergeben, deren der verfeinerte Menſch nicht mehr faͤhig iſt. Die ruſſiſchen Stabsoffiziere ſind eben ſo gebildet als diejenigen irgend einer andern Nation. Von den Subalternoffizieren kann zwar nicht daſſelbe geſagt werden, aber ſie ſind tapfer, guͤtig ge⸗ gen den gemeinen Soldaten und unter ſich wie eine Familie von Bruͤdern vereinigt— Eigenſchaften, wel⸗
che den Mangel an Kenntniſſen bei weitem auſwie⸗
gen. Unter den hoͤhern Offizieren ſindet man aber einige der kenntnißreichſten Maͤnner, die es in Eu⸗ ropa geben mag.
Die ruſſiſche Armee entbehrte damals einen tuͤch⸗ tigen Generalſtab und war daher nicht ſo ganz ma⸗ ndvrirfaͤhig; die ruſſiſchen Generale verſtanden ſich beſſer darauf, am Tage der Schlacht das Gefecht zu leiten, als den Sieg durch wohlberechnete Manoͤvers
vorzubereiten. Aber dieſer Nachtheil ward wieder
durch die unbegrenzte Hingebung, mit der ſie an ih⸗ rem Kaiſer und an ihrem Vaterlande hingen, auf⸗ gewogen. Es gab wohl, ſelbſt auf der unterſten Stufe der Armee, keinen Ruſſen, der ſich haͤtte er⸗ kaufen laſſen; und ein Offizier, der, wie der preußi⸗ ſche Kommandant von Hameln, bei der Uebergabe
einer ihm von ſeinem Herrn anvertrauten Feſtung
auf
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