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Als Amanda den Namen Weſte hörte, fuhr ihr ein Schauder durch die Glieder.
„Dieſer Weſte...“.
„Weſte,“ fiel die Königin ein;„ſollte ſie eine Tochter von ihm ſein?“
„Weſte,“ fuhr Frau Schedvin fort,„war ange⸗ klagt, einen Puke, ich glaube den Vater des jetzt Ver⸗ urtheilten, ermordet zu haben.“
„Sie täuſchen ſich, Madame,“ berichtigte die Kö⸗ nigin,„Weſte war kein Anderer, als Puke ſelbſt. Aber, mein Gott, Amanda wäre alſo die Schweſter Pukes!“
Frau Schedvin wollte weiter ſprechen, wurde aber von allen Seiten unterbrochen. Amanda war bereits mit einem Angſtſchrei in Pechlins Arme ge⸗ ſunken und wurde hinausgeführt. Die Deputation entfernte ſich. Das Hofperſonal war in voller Auf⸗ regung.
„Madame,“ begann die Königin wieder,„Sie haben mich auf eine ſchreckliche Art gerächt. Kann ich Ihnen meine Dankbarkeit beweiſen, ſo ſprechen Sie.“
Frau Schedvin wußte eigentlich nicht, durch welche Aeußerung ſie die gewaltige Aufregung um ſich her hatte veranlaſſen können; aber ſie bekam das Wort nicht mehr, ſie wurde unterbrochen und mußte alle weitere Erklärung für ſich behalten.
Als die Königin ihren Dank gegen ſie ausſprach, da erinnerte ſie ſich ihres Sohnes Daniel.
„Ew. Majeſtät,“ antwortete ſie,„mein Sohn war es, der die Pläne angezeigt hat, um deren willen Ihre Freunde zum Tod verurtheilt worden ſind.“


