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Hierauf überreichte Pechlin das Entlaſſungsge⸗ ſuch Amandas. Die Königin empfing das Schreiben und warf einen Blick hinein; dann zerriß ſie es ohne allen Zorn und ließ die Stücke auf den Boden fallen.
„Es bedarf wohl keiner weitern Antwort, Ba⸗ ron,“ ſagte ſie zu Pechlin,„oder was meinen Sie ſelbſt?“
Pechlin hatte eine ſo große, von wirklicher Gleich⸗ gültigkeit zeugende Ruhe nicht erwartet, und er fühlte ſich mit ſeinen eigenen Waffen geſchlagen.
Die Deputation wollte ſich auch bereits entfer⸗ nen, als Frau Schedvin die Königin um Erlaubniß bat, einige Worte zu ſprechen.
„Ich bin eine alte Frau,“ ſagte ſie, als die Kö⸗ nigin ihre Einwilligung gab,„und ich weiß allerlei von früheren Zeiten.“
Frau Schedvin war etwas erſchrocken, daß ſie vor der königlichen Familie das Wort ergreifen ſollte; doch war wenigſtens für den Augenblick alle Bitter⸗ keit aus ihrem Gemüth gewichen, und es fehlte we⸗ der ihrer Stimme, noch ihren Gedanken an der er⸗ forderlichen Kraft und Klarheit.
„Herr Baron Pechlin,“ fuhr ſie fort,„weiß, daß Mamſell Amanda ein vater⸗ und mutterloſes Mäd⸗ chen iſt, da ſie in ſeinem Hauſe zur Welt gekommen und ihre Mutter bei der Geburt geſtorben iſt.“
Pechlin konnte ſeine Verwunderung nicht unter⸗ drücken. Eine Erörterung über dieſe Frage hatte er hier nicht erwartet. Amanda ihrerſeits, die ſich von dem Eindruck der, was ſie ſich ſelbſt geſtehen mußte,
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