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auch ich bei dieſer Gelegenheit zu zeigen. Mamſell Amanda hat den Reichsſtänden das eine und andere von meinen Toilettengeheimniſſen verrathen, und die Reichsſtände haben dieſe That würdig gefunden, als ein ausgezeichnetes Verdienſt um das Vaterland er⸗ klärt zu werden. Amanda hat in meinen Privat⸗ dienſten geſtanden, und ich hege daher ebenſo große Achtung vor dem Urtheil der Stände, als vor der Handlungsweiſe des Mädchens, die mir vollkommen für einander zu paſſen ſcheinen. Ich habe Nichts mehr zu ſagen... haben Sie die Güte, meine Her⸗ ren, Ihren Auftrag zu vollziehen.“
Die Königin ſprach dies mit einer ſo ruhigen und würdevollen Haltung, daß man durchaus nicht bemerkte, wie ſehr ſie ſich Gewalt anthat. In ihrer Stimme lag nichts, was den geringſten Verdruß an⸗ deutete. Der zermalmende Sinn ihrer Worte wäre vielleicht auch für die Mehrzahl verloren gegangen, wäre nicht die Logik darin ſo klar und einfach gewe⸗ ſen. Die Deputation ſelbſt konnte kaum leugnen, daß die Königin dem Mädchen juſt im eigentlichen Augenblick des Siegs das Beſte an dem Achtungs⸗ beweis der Stände, nämlich die moraliſche Ehre, die darin liegen konnte, entriſſen hatte.
Pechlin drehte ſich auf dem Abſatz um; Amanda fühlte den Pfeil in ihrer Bruſt, und die Artigkeit des Hofes war ihr ſo qualvoll, daß die Demonſtra⸗ tion der Stände beinahe allen Reiz für ſie verlor.
Die Deputation entledigte ſich ſofort ihres Auf⸗ trags. Der Wortführer verlas eine Schrift zu ih⸗ rem Lob und ſtellte ihr im Namen der Stände eine anſehnliche Geldſumme zu.


