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Das Geſpräch zwiſchen dem König und der Kö⸗ nigin war bereits zu Ende. Der Erſtere hatte nach⸗ gegeben. Noch warf er jedoch einen bittenden Blick auf die Letztere.
„Man wünſcht nichts Anderes, als mich zu de⸗ müthigen,“ erklärte die Königin,„aber willſt Du auch, daß ich mich demüthigen laſſen ſoll? Du kannſt das
nicht wollen. Von all der königlichen Macht, die
ich erträumt, bleibt mir jetzt nur noch ein. einziges Zeichen: eine ſtolze Stirne. Muthe mir nicht zu, daß ich auch ſie vor meinen Feinden beugen ſoll. Wollen Sie gefälligſt das drinnen im Zimmer ver ſammelte Hofperſonal erſuchen, hieher zu kommen,“ ſagte ſie dann zu dem Kammerherrn.
Die Königin begab ſich ſelbſt in das grüne Ca⸗ binet und kam mit Frau Schedvin heraus.
Che wir weiter gehen, müſſen wir erwähnen, daß in Frau Schedvin eine große Veränderung vorge⸗ gangen war.
Wir haben geſagt, daß ſie auf ihrem Weg nach dem grünen Cabinet einen Blick auf Pechlin und Amanda geworfen habe, die ſich in einem äußeren Zimmer unterhielten; aber ſo kurz und haſtig dieſer Blick war, ſo erkannte ſie doch beide ſogleich.
Der Ueberreiz, worin ſie ſich ſo lange befunden, hatte ſich in den letzteren Zeiten zu legen angefan⸗ gen, ganz beſonders in dem Augenblick, wo ſie ſich zum Handeln entſchloß.
Die Gegenſtände traten ihr jetzt weit klarer und beſtimmter, als ſeit langer Zeit, vor die Augen.
Seit ſie mit ihrer verdüſterten Seele in Amanda
das Geſpenſt ihrer Mutter zu ſehen geglaubt, hatte
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