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gung für uns, den angefangenen Kampf mit den Ständen vollends durchzufechten, um in allen ſeinen Conſequenzen, ſie mögen ausfallen wie ſie wollen, die dermaligen politiſchen Verhältniſſe des Landes offen darzulegen und ſomit an künftige Geſchlechter zu appelliren? Ich bin überzeugt, daß Ew. Majeſtät das Schreiben nicht unterzeichnet haben.“
„Du beurtheilſt mich richtig, meine Liebe; ich habe es nicht unterzeichnet; aber meine Weigerung half nicht viel— die Rathsherren bedienten ſich des ... Namensſtempels.“
„Die Würfel ſind alſo geworfen,“ fuhr die Kö⸗ nigin fort; aber ſie kam nicht weiter, denn in dieſem Augenblick trat wieder ein Kammerherr ein und mel⸗ dete, die wartende Deputation beginne ungeduldig zu werden.
„Die Deputation,“ ſagte die Königin;„ſie mag eintreten. Aber wartet einen Augenblick.“
Der König führte ſeine Gemahlin abſeits— ſie wechſelten einige Worte.
Prinz Guſtav benützte dieſen Augenblick, um wie⸗ der eine Frage zu ſtellen.
„Herr Höppener,“ ſagte er,„Sie bemerkten ſo eben, das Begnadigungsrecht ſei eines der ſchönſten Rechte des Königs.“
„Das ſagte ich, mein Prinz.“
„Aber ich begreife nicht, Herr Höppener; Papa iſt ja doch König?“
„Gewiß...“
„Aber Mama und die Gräfin Brahe baten ja ſo eben Ferſen um Gnade für die Verurtheilten. Iſt denn Ferſen mehr als der König?“


