Teil eines Werkes 
20. bis 24. Bändchen (1857)
Entstehung
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Plan gegen Unſere eigene hohe Perſon im Werk ge⸗ weſen wäre, wodurch die Verbrecher auf den Gedan⸗ ken gekommen ſeien, ſeine Ausführung verhindern zu wollen...

Mein Gott! rief die Königin,wie abſcheu⸗ lich!

Du mußt Alles anhören; haben Sie die Güte, weiter zu leſen, Höppener.

Er las:

Im Intereſſe der Ruhe Unſerer Unterthanen haben Wir alſo nöthig gefunden, alle ſolche Gerüchte als falſch, grundlos und höchſt verbrecheriſch gegen Uns und die ganze Nation zu erklären. Und bezeu⸗ gen bei Unſerer königlichen Ehre, daß nie eine Spur gefunden worden iſt, die auf einen ſolchen verbre⸗ cheriſchen Anſchlag gegen Unſer königliches Haus hätte leiten können..

Und Du haſt.

Unterbrich doch Höppener nicht immer, meine Liebe.

Höppener las weiter:

Wir erkennen mit Verehrung Gottes gnädige Vorſehung, welche die ſchwediſchen Stände veranlaßt hat, den Scepter über dieſes Reich, deſſen Bewohner ſtets mit unwandelbarer Treue und Liebe, ihrer ge⸗ ſetzlichen Obrigkeit angehangen haben, Uns anzuver⸗ trauen.

Nur mit Mühe konnte die Königin ihre Bemer⸗ kungen unterdrücken.

Höppener fuhr fort:

Wir ſind von der guten Geſinnung Unſerer ge⸗ treuen Unterthanen herzlich überzeugt und glauben,