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auch,„es lohnt ſich nicht der Mühe, länger zu bitten.“
Aber die Gräfin war in Ohnmacht geſunken; ſie vermochte ſich nicht mehr aufzurichten. Höppener eilte vor und führte ſie weg.
Die Königin wandte ſich gegen die vier Männer.
„Sie antworten uns...“ begann ſie.
Die Haltung ihres Hauptes, das Feuer in ihrem Blick und die Röthe auf ihren Wangen bewieſen, daß ſie ihre ganze Energie wieder gewonnen hatte, daß ſie in dieſem Augenblick von dem zu ſtolzem Selbſt⸗ gefühl erwachten Muth eines beleidigten Weibes, einer beleidigten Königin belebt wurde.
„Sie antworten uns...“
Aber ſie wurde in dieſem Augenblick durch einen Kammerherrn unterbrochen, welcher meldete, daß eine ſtändiſche Deputation um Audienz bitte.
„Sie kann warten,“ antwortete die Königin,„hö⸗ ren Sie's? Sie kann warten.“
Die Königin richtete ihr Haupt noch ſtolzer empor.
„Sie antworten uns, meine Herren,“ begann ſie von Neuem,„daß das Todesurtheil vollſtreckt wer⸗ den ſolle; aber erlauben Sie mir, Ihnen zu erklären, daß das nicht geſchehen wird.“
Als ſie einen Augenblick pauſirte, um zu ſehen, welchen Eindruck ihre Worte hervorbrachten, hörte ſie, daß eine Seitenthüre geöffnet wurde, und als ſie ſich umwandte, ſah ſie den König eintreten.
„Se. Majeſtät der König, mein hoher Gemahl,“ fuhr ſie fort,„kommt eben aus dem Rathsſaale.“ Sie winkte dem König, der verblüfft über das,


